Gehirn OPs erst am Simulator
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Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie weit die Forschung gerade im Bereich der Medizin schon fortgeschritten ist. Da werden OPs mit dünnen Sonden durch kleine Schnitte durchgeführt, wo noch vor Jahren der gesamte Bauchraum geöffnet werden musste und das Risiko enorm hoch war, die OP nicht zu überleben.
Aber alles, was mit dem Gehirn zu tun hat, ist irgendwie immer noch äusserst kritisch. Vor allem Tumore, die sich schwer erreichbar unter den Windungen der grauen Masse verbergen, stellen Chirurgen immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben.
Damit Chirurgen diese komplizierten OPs besser proben können, hat der Nationale Forschungsrat Kanadas (NRC) jetzt mit NeuroTouch einen Simulator entwickelt, mit dem Ärzte komplizierte OPs am offenen Gehirn zunächst virtuell durchspielen können, bevor sie am Menschen operieren. Der Simulator erhält seine Daten von einer Kernspintomographie des erkrankten Gehirns und kann es so 1 zu 1 in 3D darstellen. Ich bin mir sicher, dass durch diesen Simulator zahlreiche Menschenleben gerettet werden können und das Ärzte neue Erkenntnisse in der Hirnchirurgie sammeln könne.
via heise



















