Simulierter Mars-Flug war erfolgreich
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Natürlich handelte es sich nur um eine Simulation, allerdings hatte es die ganz schön in sich, denn die sechs Teilnehmer des Isolationsexperiments waren ganze 105 Tage vollständig von der Aussenwelt in einem Raumschiffnachbau auf sich allein gestellt. Ausschließlich über Funk wurde mit der Kontrollstation kommuniziert. Dabei musste man wegen der Signalverzögerung auch noch bis zu 40 Minuten auf eine Antwort warten. Am schlimmsten war vermutlich das Fehlen von natürlichem Licht, was der Psyche sehr zusetzt.
Dieser Test ist aber nötig um zu erforschen, welche Belastungen auf eine Crew bei einem realen Flug zum Mars zu kommen. Jedoch sind es dann ganze 520 Tage, welche die Crew für den Flug brauchen würde, weshalb es einen weiteren Test der russischen Weltraumagentur Roskosmos und der europäischen ESA geben wird, bei dem die Teilnehmer dann die gesamte Flugzeit von 520 Tagen isoliert sein wird.
Man kann sich vermutlich nur schwer vorstellen, welche körperliche und psychische Belastung in solch einem Unterfangen steckt. Vermutlich würden wir selbst gerade mal einen Tag in dieser “Büchse” aushalten, weshalb ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die sich freiwillig 1.5 Jahre in einer Kapsel ins All schiessen lassen. Echt unglaublich, aber wenn es soweit ist, werde ich einer derjenigen sein, der die Mission interessiert am Fernseher verfolgen wird.



















