Socializing the Web
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Man spürt förmlich, dass irgendwie jedes Unternehmen versucht, seinen Service mit einem sozialen Netz auszustatten. Teilweise macht das auch durchaus Sinn. Mir geht es da bei eigenen Projekten sehr ähnlich. Man überlegt lange hin und her, wie man um seinen Service ein soziales Netz drum herum basteln kann. Meist kann man mit solchen Funktionen einfach seine User länger binden, da sie eben nicht länger anonyme User aus einer dunklen Cloud sind, sondern über ein Profil, also einem Gesicht verfügen und sich mit anderen verknüpfen, sich quasi ein separates soziales Umfeld schaffen. Für verschiedene Projekte funktioniert dieses Schema erstaunlich gut, und so verwundert es mich eher wenig, dass auch die ganz Großen der Branche in diese Richtung zielen.
Man erwähne an dieser Stelle nur die kommende iTunes Version 9, die Twitter und Facebook Funktionen integrieren soll. iTunes wird damit nicht länger nur eine simple Applikation zur Organisation von Programmen, Videos und Podcasts sein, sondern vielmehr eine Kommunikationsplattform um sich mit anderen über Videos, Musik und iPhone Apps auszutauschen. Ob das so funktionieren wird, muss sich aber erst noch zeigen, da sich viele Dienste in meinen Augen nicht dafür eignen.
Glücklicherweise backt da nicht jeder Dienst seine eigenen Brötchen, sondern es kristallisieren sich Twitter und Facebook als Kommunikationsstandards heraus, denn anders würde es natürlich auch nicht funktionieren.
Ähnlich versucht nun auch Google sich mehr den sozialen Netzen zu widmen und bietet daher weitere Gadgets für die personalisierte Startseite iGoogle an, die das Ganze weiter in diese Richtung schieben sollen. Insgesamt werden 19 neue Gadgets angeboten, die sowohl aus dem eigenen Haus als auch von Drittanbietern stammen und weitere soziale Funktionen zu iGoogle hinzufügen werden.
Eine Auflistung der neuen Gadgets findet ihr auf Techcrunch



















